Illustration

Interkulturelle Gärten LogoInterkulturelle Gärten Titelschrift

HEKS Neue Gärten Aargau/Solothurn

Kanton Aargau und Solothurn

HEKS Neue Gärten Aargau/Solothurn pachtet Gartenparzellen in öffentlichen Gartenarealen an verschiedenen Standorten in den Kantonen Aargau und Solothurn und bewirtschaftet diese zusammen mit Flüchtlingsfrauen.

In der Schweiz haben Familiengärten eine lange Tradition. Sie sind nicht nur Produktionsfläche für Gemüse, Kräuter und Blumen, sondern auch ein Ort für soziale Kontakte und Freizeitgestaltung. Durch die Arbeit im Garten erhalten die Frauen eine sinnvolle Beschäftigung, Zugang zu einer gesundheitsfördernden Betätigung und Unterstützung in sozialen Fragen. HEKS Neue Gärten Aargau/Solothurn ist ein handfestes, praxisorientiertes Integrationsangebot.

Schon vor ihrer Flucht aus ihrem Land gehörte die Garten- und Feldarbeit für viele Frauen zum Alltag. Das Projekt baut auf ihren Ressourcen und ihrem Wissen auf. Mit Hilfe des Gartens bekommen die Teilnehmerinnen, die in ihrer Heimat viel zurück lassen mussten, wieder Boden unter den Füssen. Im Garten wird wenn immer möglich Deutsch gesprochen, gleichzeitig werden die Frauen bei Bedarf im biologischen Gärtnern und Kompostieren unterstützt. Die anfallenden Arbeiten erledigen sie eigenständig. Es findet ein reger Austausch über das Leben in der Schweiz statt und die Projektmitarbeitenden gewährleisten die Vermittlung von Informationen über Integrations-, Rechts- und Gesundheitsangebote. Die Kinder der Teilnehmerinnen sind in den Gärten willkommen, werden ins Projekt eingebunden und verbringen einen Teil ihrer Freizeit im Freien beim Spielen.

 

[Stand 20.06.2016]

 

Familien- Garten- Atelier    Haus- der- Religionen   Dialog- der- Kulturen 

ein kleiner Film zum Gartenprojekt im Haus der Religionen:
http://www.swissinfo.ch/eng/multimedia/slideshows/Melting_pot.html?cid=31339398

Entstehung und Ziele

Die Idee eines gemeinsamen Gartens, als Lern- und Übungsfeld ist aus der Kochgruppe des Haus der Religionen entstanden. Aus dem Bedürfnis, mehr eigenes Wissen und Erfahrung im Umgang Natur und Nahrung zu sammeln, haben wir die konkrete, praktische Arbeit auf dem Acker gesucht. Ziel war, wie auch in der Kochgruppe, im praktischen Tun und Tätigkeiten die deutsche Sprache zu üben und zu gebrauchen. In der praktischen Tätigkeit ist das Sprechen der Fremdsprache nicht prioritär sondern begleitet eine Tätigkeit, die sich auch durch ihr Tun erklären lässt. Das ist eine Möglichkeit, Hindernisse aus dem Weg zu räumen und Freude am Sprechen zu erzeugen. Das gemeinsame Tun in einer entspannten Atmosphäre hat sich als gutes Lernklima bewiesen. 

TeilnehmerInnen:

  • Frauen und deren Kinder, die im Umfeld des Haus der Religionen leben und arbeiten
  • Frauen und Kinder, die die Sprachkurse im Haus der Religionen besuchen
  • Frauen und Kinder aus dem Wohnumfeld des Gartens (Brünnen)
  • Kinder und deren BetreuerInnen aus der Kindertagesstätte Tscharnergut/ Wohnumfeld
  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer der öffentlich ausgeschriebenen Freizeits- und Ferienangeboten aus der Stadt Bern und Umgebung. 

Aktivitäten:

Grundlage ist ein gemeinsam erstellter monatlicher Arbeitsplan, auf dem die Nachmittagsaktivitäten vorgeschlagen sind. Dieser ist im Haus der Religionen und am Garten selber öffentlich angeschlagen und kann dort von Allen eingesehen werden. Die tatsächlichen Aktivitäten werden durch Wetter und TeilnehmerInnen beeinflusst und bestimmt! Die Angebote reichen von Gartenpflege über Verarbeitung der Ernte bis zu Spielen im Wald oder gemeinsame Ausflüge in die Natur.In den Wintermonaten treffen wir uns zu wöchentlichen Spiel-, Koch-, Back- und Bastelangeboten im Haus der Religionen. Immer haben diese auch einen Bezug zum Garten und dessen Jahreszeitenrhythmus. 

Was wächst bei uns?

Auf den Gartenbeeten wachsen diverse Gemüse und Kräuter, die wir in unserer gemeinsamen Küche verarbeiten oder auf die beteiligten Familien verteilen. Blumen beleben und unterstützen den Gemüseanbau und unsere Mittagstische und Häuser zu jeder Jahreszeit! Wichtig ist uns das jede/r vom Gesäten und Gepflegten auch ernten kann und dadurch lernt, wie, wo und was schmeckt und wo das Geerntete in der Ernährung einen Platz findet.Beeren und Früchte haben wir im Garten noch keine, so gehen wir in den nahen Wald und lernen, was alles in freier Wildbahn wächst und wie wir es in unseren Küchen gewinnbringend verwerten können. 

Gemeinschafsflächen:

Da der Garten aus der gemeinschaftlichen Kochgruppe entstanden ist und wir im Platz noch sehr eingeschränkt sind, arbeiten wir im Moment nur gemeinschaftlich. Das heisst nicht, dass nicht auch Platz für Individualität vorhanden ist! Wir hoffen, in den folgenden Jahren unser Gelände erweitern zu können, dann werden wir auf weitere Bedürfnisse eingehen können. 

Finanzen:

Wir erhalten Gelder aus einem Projekt Kredit der Fondia Stiftung. Dieser ist für zwei Jahre gesprochen. Aus diesem finanzieren wir die kontinuierliche Betreuung  des Gartens während zwei Nachmittagen in der Woche und diverse Betriebskosten.Andere Zuwendungen kommen von Kirchgemeinden oder privaten Personen, die uns durch freiwillige Arbeitseinsätze und Spenden grosszügig unterstützen. Die anderen Mittel bringen wir als Eigenanteil auf, in dem wir die Einnahmen aus dem Mittagstisch (zweimal wöchentlich) und den diversen Aktivitäten der Kochgruppe an unser Konto zurückfliessen lassen. 

Träger:                                                     

Verein Haus der Religionen, Dialog der Kulturen, Frauen Gruppe
Schwarztorstrasse 102
3007 Bern

www.haus-der-religionen.ch 

Adresse Garten:

Winterholzstrasse 81, Hinter der Schreinerei Reist
3027 Bern/ Brünnen 

Öffnungszeiten:
März- Oktober: Donnerstag/ Samstag, jeweils 14:00-17:00 Uhr
November, Dezember, Januar, Februar: jeweils Samstag 14:00- 17:00 Uhr 

Ansprechsperson:

Friederike Kronbach-Haas
Haus der Religionen
079 726 43 68, Cette adresse e-mail est protégée contre les robots spammeurs. Vous devez activer le JavaScript pour la visualiser.

Neue Gärten beider Basel

Basel-Stadt und Baselland

Um die Integration von Flüchtlingen zu fördern, mietet HEKS Gartenparzellen in öffentlichen Familiengartenarealen und stellt diese Flüchtlingen zur Verfügung. Häufig gehörte vor der Flucht aus der Heimat Garten- und Feldarbeit zum Alltag dieser Menschen.

Die Familiengärten sind ein sozialer Treffpunkt, wo sich die Flüchtlinge in deutscher Sprache über das Leben in der Schweiz austauschen können. Während der gemeinsamen Gartenarbeit erlernen sie den biologischen Gartenbau, erweitern ihr Wissen und verbessern ihre Fähigkeiten. Sie organisieren und koordinieren ihre Arbeiten in den Gärten selbstständig und stärken so das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten.

Das HEKS-Projekt bietet mit Fachleuten Kurse für biologisches Gärtnern und Kompostieren an. Es entstehen freundschaftliche Beziehungen zur Nachbarschaft, die sich positiv auf den Integrationsprozess auswirken. Und schliesslich profitieren auch die Kinder, indem sie ihre Freizeit sinnvoll im Grünen verbringen können.

 

[Stand 20.06.2016]

Neue Gärten Bern

 Bern

Um die Integration von MigrantInnen zu fördern, pachtet HEKS an verschiedenen Standorten im Kanton Gärten und bewirtschaftet diese zusammen mit den Teilnehmenden. Die Gärten sind sozialer Treffpunkt und Arbeitsort zugleich, wo sich die MigrantInnen über das Leben in der Schweiz in deutscher Sprache austauschen können. Während der gemeinsamen Gartenarbeit lernen sie den biologischen Gartenbau kennen. Sie organisieren und koordinieren ihre Arbeit selbstständig und stärken so das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten.

 

[Stand 20.06.2016]

 

SeedCity - der Gemeinschaftsgarten auf dem Hönggerberg

www.seedcity.ethz.ch

Der Gemeinschaftsgarten SeedCity befindet sich auf dem Campus der ETH Hönggerberg in Zürich. Auf ca. 1200 m² ist seit 2010 eine Oase der Biodiversität entstanden, die zum Lehren und Lernen, zum Anpacken und Entspannen, zum Feiern und zur Besinnlichkeit einlädt.

 

[Stand 20.06.2016]

Zentralpark Lorraine

http://www.centralweg.ch/

Das Projekt Urbaner Garten Zentralweg wurde 2010 erstmals durchgeführt. Wir sind eine lose Interessensgemeinschaft, mehrheitlich aus dem Lorraine Quartier, die sich einerseits für den Garten, Ernährung und Ökologie  interessieren und Leute, die an einem Austausch und Quartierleben interessiert sind. Wir führen den Garten und unsere Projekte basisdemokratisch und jede(r) ist frei zu organisieren, zu gestalten und zu walten.

Durch monatliche gemeinsame Essen, Workshops oder Gartenaktionen tauschen wir uns aus und organisieren uns. So planen wir jeweils jeden letzen Freitag im Monat ein solches Treffen. Interessierte melden sich daher am besten unter Zentralpark  < Cette adresse e-mail est protégée contre les robots spammeurs. Vous devez activer le JavaScript pour la visualiser.> und erbitten in die Mailingliste aufgenommen zu werden oder kommen einfach mal vorbei.

 

 

Potagers urbains -- Pflanzblätze

Der Pflanzblätz

Pflanzblätze: Gemüsegärten vor der Haustür bringen Farbe in unsere Städte!

Den Einwohnern die Möglichkeit zu geben, in nur fünf Fussminuten Entfernung beherzt zu gärtnern, ihr eigenes Obst und Gemüse anzubauen, ihre Nachbarn in geselliger Runde zu treffen und die Qualität ihres Lebensumfelds zu verbessern – das alles ist Sinn und Zweck der Pflanzblätze.

Pflanzblätze erleben einen zweiten Frühling: wurden viele Gemüse- und Schrebergärten in den letzten Jahren aus der Stadt gedrängt und oft etwas belächelt, kommt heute eine neue Lust zum Gärtnern in der Stadt auf! Die neuen Pflanzblätze – garantiert umweltfreundlich und gemeinschaftsfördernd – finden ihre Ursprünge in den amerikanischen Bewegungen der «Green Guerillas» und der Gemeinschaftsgärten („Community Gardens“) und breiten sich immer mehr in europäischen Städten aus.

Pflanzblätze können in vielen ungenutzten Parzellen leicht umgesetzt werden. Ob grosse Rasenflächen oder kleine Brachen – unzählige Winkel und verwahrloste Orte lassen sich schnell und einfach in belebte Gärten umgestalten. Zu Fuss erreichbar, kann hier jeder ein Stündchen oder einen Tag lang der Gartenarbeit frönen. Dabei ist man stets mit anderen Gärtnern zusammen, denn die Parzellen sind nicht voneinander abgegrenzt und es gibt auch keine Gartenhäuschen oder andere aufwendige Infrastrukturen. Noch dazu werden der Anbau von alten Obst- und Gemüsesorten und ein ökologischer Ansatz bei der Gartenarbeit gefördert. Somit erfüllt der Pflanzblätz alle Ansprüche eines nachhaltigen Projekts.

equiterre fördert dieses Projekt und unterstützt öffentliche Körperschaften, Immobilienverwalter, Eigentümer und Einwohner, die sich einen Pflanzblätz am Fuss ihres Wohnhauses wünschen!

Gärtnern, geniessen, anpflanzen, Leute treffen, ernten, gestalten, beobachten, entdecken, kosten, feiern…

 

[Stand 20.06.2016]

Verein Urban AgriCulture Basel

www.urbanagriculturebasel.ch
Cette adresse e-mail est protégée contre les robots spammeurs. Vous devez activer le JavaScript pour la visualiser.

 

[Stand 20.06.2016]

Les Nouveaux Jardins

Un projet d’intégration pour les personnes migrantes axé sur le jardinage

Les personnes migrantes, et plus particulièrement les réfugiés, souffrent fortement de leur déracinement, avec toutes les conséquences physiques et psychologiques qui en résultent. Beaucoup n’ont pas l’autorisation de travailler ou peinent à trouver du travail. Elles vivent isolées, avec ou sans famille. Cette absence de relations est préjudiciable à leur insertion sociale en Suisse. Afin d’y remédier, l’EPER loue des parcelles au sein de potagers urbains proches des centres d’habitation des populations migrantes pour cultiver ces lopins avec les bénéficiaires du projet. Depuis 2011, quatre jardins ont été ouverts dans le canton de Vaud (Bex, Yverdon-les-Bains, Lausanne-Montelly et Lausanne-Praz-Séchaud), deux jardins à Genève (quartier du Petit-Saconnex et Parc des Franchises) et un à Neuchâtel (Jardin de la main).


Objectifs
Le projet a pour objectif principal de favoriser l’intégration sociale et culturelle de personnes migrantes à travers la gestion d’un potager biologique. Un jardinet est attribué à chaque participant, afin de renforcer son autonomie et la confiance en ses propres ressources. L’activité physique en plein air fortifie l’organisme et développe l’estime de soi. La culture de plantes locales et « exotiques » est aussi un moyen d’établir un lien entre le pays d’origine et le pays d’accueil. Ainsi, la responsabilité d’un potager au sein de potagers urbains donne d’une part aux participants l’occasion de développer leur réseau social et de mettre en pratique les règles de la vie en collectivité dans un cadre simplifié. D’autre part, par l’encouragement à l’apprentissage et la pratique du français, les possibilités d’intégration des bénéficiaires s’élargissent. Les enfants des participants sont bienvenus et jouissent d’activités en lien avec la nature.
Activités

Chaque personne participante signe un contrat avec l’EPER pour une saison de jardinage (mars à octobre). Elle s’engage à entretenir son jardinet au moins deux fois par semaine et à participer aux ateliers de jardinage hebdomadaires donnés par l’EPER dans chacun des sites.

Des moments d’échange sont également proposés chaque semaine, durant lesquels les bénéficiaires ont l’occasion de pratiquer le français et d’aborder des sujets de la vie quotidienne. L’acquisition de nouvelles connaissances est aussi facilitée par l’échange de savoirs au sein du jardin et la mise à disposition d’informations sur les services d’aide à l’intégration. Avec l’appui de bénévoles, l’EPER implique les enfants qui accompagnent leurs parents dans les ateliers de jardinage.

 

[Stand 20.06.2016]

Gemeinschaftsgarten "Arbre à palabres"

am Passerellenweg 20, Madretsch-Quartier in Biel
geöffnet: jeden Mittwoch 16.00 – 19.00 Uhr

Der Verein Arbre à palabres hat am 22. April 2013 mit der Stadt Biel eine Nutzungsvereinbarung für die Dauer von 10 Monaten (1. April 13 bis 31. Januar 14) unterzeichnet, um am Passerellenweg einen Gemeinschaftsgarten von rund 600m2 zu errichten. Wir haben uns ans Werk gemacht: einen Flechtzaun erstellt, geschwungene Gartenbeete umgestochen und mit verschiedenen Gemüse, Blumen und Kräutern bepflanzt, Komposthaufen angelegt, eine Werkzeugkiste mit integrierter Sitzgelegenheit gebaut, Wiese gemäht etc.... Das Resultat sieht nun so aus (Stand August 2013):






Jardin communautaire "Arbre à palabres"

Ch. de la Passerelle 20, quartier de Madretsch, Bienne
Ouvert: chaque mercredi, 16.00 – 19.00 h

Le 22 avril 2013, l’association Arbre à palabres a signé une convention d’utilisation d’une durée de 10 mois pour un terrain de 600 m2 au chemin de la Passerelle, afin d’y créer un jardin communautaire. Nous nous sommes mis à l’ouvrage et avons construit une clôture tressée, mis en place des buttes, planté légumes, fleurs et herbes aromatiques, aménagé un coin compost, construit une caisse à outils intégrant table et bancs, fauché le pré, etc.

 

[Stand 20.06.2016]


© 2019 Interkulturelle Gärten | programming 2014 by Atelier Neukom